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PHP 7.4 auf Debian installieren – So gehts

Dies ist ein Side-Tutorial einer größeren Tutorialreihe – Das Webdesigner Tutorial – Alles was du wissen musst. Folgen Sie den unten beschriebenen Schritten, um PHP 7.4 auf der Linux-Distribution Debian 10 & Debian 9 zu installieren. Die neuesten Versionen von PHP für Debian sind im SURY PHP PPA-Repository verfügbar. Wir fügen das Repository als Voraussetzung hinzu und installieren dann PHP 7.4 auf Debian 10 / Debian 9 von dort aus.

PHP Logo bei PHP 7.4 auf Debian installieren
CC BY-SA 4.0 Levi Morrison

Schritt 1: Als root das System aktualisieren

Wir führen alle Befehle als ROOT aus, oder gegebenen falls,mit dem vorangestllten befehl sudo

$ su root
apt update
apt upgrade -y && reboot

Schritt 2: Die SURY PHP PPA repository hinzufügen

Als erstes laden wir die GPG-Keyfile herunter:

apt -y install lsb-release apt-transport-https ca-certificates
wget -O /etc/apt/trusted.gpg.d/php.gpg https://packages.sury.org/php/apt.gpg

Dann installieren wir den GPG-Schlüssel:

echo "deb https://packages.sury.org/php/ $(lsb_release -sc) main" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/php.list

Schritt 3: PHP 7.4 auf Debian installieren

Noch einmal Updaten:

apt update

Jetzt ist PHP 7.4 bereit um auf dem Server/ Desktop installeirt zu werden.

apt -y install php7.4

Die ausgabe sieht etwa so aus:

Reading package lists... Done
Building dependency tree       
Reading state information... Done
The following additional packages will be installed:
  apache2 apache2-bin apache2-data apache2-utils libapache2-mod-php7.4 libapr1 libaprutil1 libaprutil1-dbd-sqlite3 libaprutil1-ldap libbrotli1
  libcurl4 libgdbm-compat4 libgdbm6 libjansson4 libldap-2.4-2 libldap-common liblua5.2-0 libnghttp2-14 libpcre2-8-0 libperl5.28 librtmp1
  libsasl2-2 libsasl2-modules libsasl2-modules-db libsodium23 libssh2-1 perl perl-modules-5.28 php-common php7.4-cli php7.4-common php7.4-json
  php7.4-opcache php7.4-readline psmisc ssl-cert
Suggested packages:
  apache2-doc apache2-suexec-pristine | apache2-suexec-custom www-browser php-pear libsasl2-modules-gssapi-mit | libsasl2-modules-gssapi-heimdal
  libsasl2-modules-ldap libsasl2-modules-otp libsasl2-modules-sql perl-doc libterm-readline-gnu-perl | libterm-readline-perl-perl make
  libb-debug-perl liblocale-codes-perl openssl-blacklist
The following NEW packages will be installed:
  apache2 apache2-bin apache2-data apache2-utils libapache2-mod-php7.4 libapr1 libaprutil1 libaprutil1-dbd-sqlite3 libaprutil1-ldap libbrotli1
  libcurl4 libgdbm-compat4 libgdbm6 libjansson4 libldap-2.4-2 libldap-common liblua5.2-0 libnghttp2-14 libperl5.28 librtmp1 libsasl2-2
  libsasl2-modules libsasl2-modules-db libsodium23 libssh2-1 perl perl-modules-5.28 php-common php7.4 php7.4-cli php7.4-common php7.4-json
  php7.4-opcache php7.4-readline psmisc ssl-cert
The following packages will be upgraded:
  libpcre2-8-0
1 upgraded, 36 newly installed, 0 to remove and 7 not upgraded.
Need to get 15.0 MB of archives.
After this operation, 76.9 MB of additional disk space will be used.
Do you want to continue? [Y/n] y

Schritt 4: Wichtige Pakete/Module für PHP 7.4 auf Debian installieren

Zusatzlich können jetzt zusätzliche Pakete mit apt-get install php7.4-xxx installiert werden.

Die gängisten davon einfach mit folgendem Befehl installieren:

apt install php7.4 php7.4-cli php7.4-curl php7.4-gd php7.4-intl php7.4-json php7.4-mbstring php7.4-mysql php7.4-opcache php7.4-readline php7.4-xml php7.4-xsl php7.4-zip php7.4-bz2 -y

Schritt 5: PHP 7.4 für Apache verfürgbar machen

apt install libapache2-mod-php7.4 -y
systemctl reload apache2

So, jetzt sollte PHP 7.4 auf deinem Debiansystem installiert sein und auch im Apache Verwendung finden.

Leider ist PHP 7.4 nur über die Sury Repo installierbar, und nicht über die standard Paketquellen. Achte immer darauf, dass du eine aktuelle Version deines PHP laufen hast. Leider sind einige Webanwendungen nur mit älteren PHP-Versionen betriebsfähig und werden bei neueren nicht unterstützt. Dies liegt daran, dass einige Funktionen dieser Sprache nicht mehr verfügbar sind. Von den alten Versionen sollte ebenfalls abstand genommen werden, da auch Sicherheitsbedenken eine Rolle spielen.


Viele Tutorials haben ein Erklärvideo. Sollte im Tutorial etwas Verwirrend oder Unklar sein, dann hinterlasse doch bitte eine Nachricht in den Kommentaren, ich versuche ständig den Inhalt zu verbessern. Auch wenn dir Fehler auffallen, lass es mich bitte wissen. Damit nicht andere entwickler die selben Fehler machen.

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Quick help

Die Größe eines Verzeichnisses unter Linux ermitteln

Der Befehl DU zeigt die Menge des von den angegebenen Dateien oder Verzeichnissen verwendeten Speicherplatzes an. Wenn ein Pfad angegeben wird, der ein Verzeichnis ist, fasst DU die Plattennutzung jedes Unterverzeichnisses in diesem Verzeichnis zusammen. Wenn kein Pfad angegeben ist, zeigt du die Plattennutzung des aktuellen Arbeitsverzeichnisses an.

Wenn du ohne irgendwelche Optionen aufgerufen wird, zeigt DU die Plattenbelegung des angegebenen Verzeichnisses und jedes seiner Unterverzeichnisse in Bytes an.

Üblicherweise würde man den vom Verzeichnis belegten Platz in einem für Menschen lesbaren Format anzeigen wollen. Um zum Beispiel die Gesamtgröße des Verzeichnisses /var zu erhalten, würden Sie den folgenden Befehl ausführen:

sudo du -sh /etc

Die Terminalausgabe:

32G	/etc

Erklären wir den Befehl und seine Argumente:

  • Der Befehl beginnt mit sudo, weil die meisten Dateien und Verzeichnisse innerhalb des Verzeichnisses /etc dem Benutzer root gehören und für die normalen Benutzer nicht lesbar sind. Wenn Sie sudo weglassen, gibt der Befehl du “du: kann Verzeichnis nicht lesen” aus.
  • s – Zeigen Sie nur die Gesamtgröße des angegebenen Verzeichnisses an, zeigen Sie keine Dateigrößensummen für Unterverzeichnisse an.
  • h – Größe der Datei einem für Menschen lesbaren Format (h)
  • /etc- Der Pfad zu dem Verzeichnis, dessen Größe Sie ermitteln möchten

Was ist, wenn du die Plattennutzung der Unterverzeichnisse der ersten Ebene anzeigen möchten? Sie haben zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, das Sternchen-Symbol (*) wie unten gezeigt zu verwenden, was bedeutet: ” alles finden, was nicht mit einem Punkt (.) beginnt”. Die Option -c weist du an, eine Gesamtsumme aller Größen auszudrucken:

sudo du -shc /etc/*

Die ausgabe:

8.0K    /etc/acpi
4.0K    /etc/adduser.conf
4.0K    /etc/adjtime
12K     /etc/alternatives
728K    /etc/apache2
12K     /etc/apm
16K     /etc/apparmor.d
160K    /etc/apt
4.0K    /etc/at.deny
4.0K    /etc/bash.bashrc
4.0K    /etc/bash_completion
8.0K    /etc/bash_completion.d
4.0K    /etc/bindresvport.blacklist
4.0K    /etc/binfmt.d
12K     /etc/ca-certificates
......
...

Eine andere Möglichkeit, einen Bericht über die Festplattennutzung der Unterverzeichnisse der ersten Ebene zu erhalten, ist die Verwendung der Option –max-depth:

sudo du -h --max-depth=1 /etc

Die Ausgabe



		
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SSH – Dateien mit SCP senden

SCP steht für Secure Copy und überträgt Dateien im Terminal via SSH zu oder von einen Zielserver.

Senden via SCP

Der Befehl sieht so aus:

scp /pfad/zur/datei <benutzername>@<Domaind oder IP>:/Pfad/

Ein Beispiel:

scp /test.file bob@100.50.20.14:/bob/Ziel/Pfad/test.file

Herunterladen via SCP

Um Daten von einen Server herunter zu laden, gibt man an erster stellen den Quellserver an.
Der Befehl für SCP:

scp <user>@<Domaind oder IP>:/Pfad/Datei /Ziel/Pfad

Beispiel:

scp bob@100.50.20.14:/bob/Ziel/Pfad/test.file /root/ziel/test.file

Daten zwischen zwei Server mit SCP übertragen

Um Dateien zwichen zwei entfernten Server zu übertragen, lassen sich als Quelle und Ziel je ein Computer eintragen

scp <benutzername>@<Domaind oder IP>:/Pfad/zur/Quelldatei <benutzername>@<Domaind oder IP>:/Pfad/zum/Ziel

Beispiel zum übertragen zwischen zwei entfernten Server

scp anna@69.69.0.3:/test.file bob@100.50.20.14:/bob/Ziel/Pfad/test.file